Dienstag, 27. Januar 2015

Glasierte Blätterteigkugeln mit arabischer Walnussfülle


Blätterteig ist ja so vielseitig verwendbar. Heute einmal als gefüllte und glasierte Kugeln. Wer möchte kann diese für eine Party wie die Cakepops auf einen Stil stecken. 

Zutaten für 18 Stück:
1/2 Pkt. Blätterteig
130 g Walnüsse, gerieben 
50 g Puderzucker
etwas gezuckerte Kondensmilch
1/2 TL Orangenblütenwasser
100 g Vollmilchkuvertüre 
  1. Backrohr auf 200 Grad Celsius vorheizen.
  2. Blätterteig in 3 Fingerdicke Streifen schneiden.
  3. Jeden Streifen in 6 Stücke teilen.
  4. Walnüsse mit Puderzucker und Orangenblütenwasser vermischen.
  5. Gezuckerte Kondensmilch solange hinzufügen bis eine feuchte Teigähnliche Masse entstanden ist.
  6. aus der Masse Kugeln formen.
  7. jedes Teigstück an den Ecken durch Zusammendrücken ausdehnen.
  8. Walnusskugel in die Mitte setzen und mit dem Teig vollständig bedecken. Teigkugel zwischen den Händen kurz Rollen und auf das Backpapier setzen.
  9. Blech ins Rohr schieben und 15 Minuten backen.
  10. Gebäck auskühlen lassen.
  11. Einen Teelöffel voll Schokolade oben darüberfließen lassen und mit einer halben Walnuss verzieren.



Mandelsplitterplätzchen

Vor Weihnachten lachten mir diese Plätzchen auf dem Blog Katha-kocht entgegen. Da sie alle Eigenschaften hatten, die ich gerade vor Weihnachten so schätze - lecker und schnell - wurden sie von mir in einer leicht erweiterten Version - ich glasierte den Boden noch mit Schokolade - nachgebacken. Wer Zimt zu sehr mit Weihnachten in Verbindung bringt, kann diesen übers Jahr auch weg lassen. 

Viel Spaß beim Nachbacken und seht Euch auch die Plätzchen bei Katha an.
Anna

Zutaten für 12 Stück:
100 g Mandelstifte
40 g Honig
4 EL Schlagsahne
1 Prise gemahlener Zimt
1/2 TL Maisstärke optional
70 g Blockschokolade (=Haushaltsschokolade, Kochschokolade.)
1 TL Kokosfett
  1. Backblech mit Backpapier auslegen.
  2. Backrohr auf 160 °C vorheizen.
  3. Honig bei mittlerer Hitze erwärmen.
  4. Schlagsahne und Zimt hinzufügen.
  5. Pfanne von der Herdplatte ziehen.
  6. Mandelstifte einrühren.
  7. Maisstärke mit einem Teesieb darüber sieben und verrühren. (Verhindert das die Plätzchen zu stark zerfliessen.)
  8. Mit Hilfe zweier Teelöffel kleine Häufchen mit Abstand auf das Backpapier setzen.
  9. 7 bis 9 Minuten backen.
  10. Herausnehmen und sofort mit einem Silikonspachtel die Rundungen nachformen und zerflossene Masse zurückschieben.
  11. Auskühlen lassen.
  12. Schokolade zerkleinern und in einem Wasserbad zusammen mit dem Kokosfett unter Rühren flüssig werden lassen. 
  13. Plätzchen mit einer kleinen Palette bestreichen und mit der Schokoladenseite auf ein Backpapier setzen.
  14. Sobald die Schokolade kristallisiert ist, löst sie sich leicht vom Backpapier und kann in einer Keksdose aufbewahrt werden.





Die fertige Schokoladenseite


Walnusskugeln


So langsam finden jetzt auch unsere Weihnachtsrezepte auf unseren Blog. Diese leckeren Kugeln schmecken aber auch das ganze Jahr.

Zutaten 20 bis 24 Stück:
140 g Walnüsse
50 g Schokolade (beliebig)
40 g Puderzucker 
etwas gezuckerte Kondensmilch (Vegan: Ahornsirup)
1/4 Phiole Rumaroma
200 g Schokolade (beliebig - Vegan: Zartbitter)
20 bis 24 geteilte Walnusshälften
  1. Walnüsse mit einer Trommelreibe fein reiben.
  2. Schokolade fein reiben.
  3. Puderzucker sieben.
  4. Alle Zutaten mit etwas gezuckerter Kondensmilch vermischen.
  5. Nach und nach gezuckerte Kondensmilch solange hinzufügen und verkneten bis die Masse feucht und geschmeidig ist und die Form hält.
  6. Kugeln formen.
  7. In temperierter Schokolade tauchen, auf ein Stück Backpapier setzten und mit einer 1/4 Walnuss verzieren.
Tipp: Wer keine Milch verträgt kann sich auch rasch einen Zuckersirup mit 2 EL Wasser und 2 EL Zucker kochen. Der Sirup soll sich zwischen den Fingern klebrig anfühlen.


Baklava mit Blätterteig gerollt

Eine erstaunlich rasche und leckere Baklava Variante, die sich dann anbietet, wenn kein Filoteig im Haus ist. Wir hatten schon einmal Baklava mit Blätterteig und Mohn in Lagen zubereitet. Diese gerollte Version hält besser zusammen und fühlt sich schon lecker an, wenn eines dieser klebrigen Stücke zwischen zwei Fingern gehalten wird...


Zutaten für 24 Stück:
1 Pkt. Blätterteig
120g Walnüsse, fein gerieben 
100 g Rosinen
120 g Butter, flüssig
Für den Sirup:
120 g Zucker
100 g Wasser
1 TL Zitronensaft
1 Kaffeelöffel (1/3 TL) Rosenwasser optional

  1. Eine kleine Auflaufform mit Butter gut einfetten.
  2. Backrohr auf 220 °C vorheizen.
  3. Alle Zutaten griffbereit herrichten. 
  4. Blätterteig aus dem Kühlschrank nehmen und  entpacken. In der Mitte zusammenfalten und mit einem scharfen, glatten Messer durchschneiden.
  5. Jeden Teil nochmals in der Mitte zusammenfalten und durchschneiden.
  6. Einen Teil auf ein Stück Backpapier legen. Die restlichen Stücke in den Kühlschrank geben.
  7. Mit einem Stück Backpapier abdecken. Mit einem Nudelholz soweit dünn ausrollen, dass der Teig die rechteckige Form hält und die lange Seite in die Auflaufform passt.
  8. Backpapier abheben und den Teig mit füssiger Butter bestreichen. 
  9. 1/4 von den geriebenen Nüssen darauf bis zum Rand verteilen. 
  10. Rosinen darauf verteilen.
  11. Mit einem Teelöffel nochmals mit etwas Butter beträufeln.
  12. Das eine Ende der Längsseite etwas umklappen und dann straff nach und nach mit Hilfe des Backpapiers und den Händen einrollen.
  13. In die Auflaufform legen.
  14. Den Vorgang nach und nach mit den anderen Blätterteigstücken wiederholen.
  15. Jede Rolle mit etwas Abstand in die Auflaufform legen.
  16. Mit einem scharfen Messer alle Rollen 5 mal gleichzeitig durchschneiden. Mit einer Teigkarte die Schnittspuren nachziehen, damit alle Stücke gut getrennt voneinander sind.
  17. Restliche flüssige Butter über alles so gießen, dass sie in die Zwischenräume fliesst.
  18. Auf der mittleren Schiene 25 Minuten backen. (Eventuell kürzer, falls die Oberfläche zu dunkel wird.)
  19. Inzwischen mit den Sirupzudaten  einen Sirup kochen.  Der Sirup soll sich zwischen den Fingern klebrig anfühlen und ein Tropfen soll auf einem kalten senkrecht gehaltenen Teller die Spur halten. (Zuckerthermometer 106 °C)
  20. Baklava aus dem Backrohr nehmen und sofort mit dem heißen Zuckersirup übergießen.
  21. Auskühlen lassen und mit einer Teigkarte nochmals durch die geschnittenen Zwischenräume ziehen.



vorne: ein größeres Stück durchgeschnitten




Dienstag, 16. Dezember 2014

Feiner Früchte-Teekuchen

Ein falscher Früchtemix im Haus und noch etwas Leinsamengel von dem Orangenspritzgebäck übrig. Da bot sich ein eierloser Früchtekuchen geradezu an. Leider war nicht mehr ganz genug Leinsamengel übrig und so verwendete ich noch zusätzlich ein Gel aus Xanthan, das sicher durch Leinsamengel ersetzt werden kann. Der Kuchen ist zwar oben etwas gesprungen, aber nachdem ich ihn noch warm umgedreht hatte, verflachte sich der Kuchen und klebte die Risse wieder zusammen. Da dieser Kuchen ohnehin am Boden bestrichen wird war das kein allzugroßes Problem. Das Ergebnis hatte alles was man sich so von einem Kuchen erwartet und super lecker.

Viel Spaß beim Nachbacken
Anna



Zutaten für eine Kastenform:
250 g Butter
200 g Zucker
Abrieb einer Bio-Zitrone
160 g Leinsamengel
30 ml Wasser mit 1/2 TL Xanthan angerührt
60 g Doppelrahm-Frischkäse
250 g Mehl (glattes Mehl in Österreich)
8 g Backpulver
1 Phiole Rumaroma
200 g Früchtemix
50 g Rosinen
50 g Mehl
Rest einer Punschglasur (Alternativ etwas Puderzucker mit Zitronensaft anrühren)

Utensilien: Küchenmaschine mit K-Einsatz

Herstellung des Leinsamen-Gels:
100 g Leinsamen
570 g Wasser

Das Leinsamen-Gel wird hier etwas anders als beim Veggi-Eiklar zubereitet.
Leinsamen mit Wasser in einen geräumigen Topf geben. Umrühren und  erhitzen. Sobald es zum Kochen kommt, kurz kochen lassen und dann sofort in einen Sieb gießen. 160 g von dem Gel in eine Schüssel geben und auskühlen lassen. Dieses Gel kann bei Zimmertemperatur bereits verwendet werden. (Das restliche Gel für Cookies, Kekse oder einen anderen Kuchen verwenden. Es hat sich bei mir nicht aufschlagen lassen.)
180 ml Leinsamen-Gel
Xanthan:
ist ein fermentierter Glukosesirup und kommt als Pulver in den Handel.  Xanthan dient als Bindemittel und Stabilisator (Steifungsmittel) Es verhindert, dass die einzelnen Zutaten sich trennen. In der USA wird Xanthan mittlerweile schon immer mehr in Einkaufsmärkten angeboten, da es sehr viel für glutenfreie Backwaren verwendet und Werbung dafür gemacht wird.  Bei uns ist es bei Amazon oder über Onlineshops erhältlich. Eventuell  auch schon in Apotheken und Drogeriemärkte.

Um Xanthan aufzulösen, wird es in 30 ml heißes Wasser gemixt. Sehr rasch und kräftig mit einem Teelöffel hin- und herschlagen bis eine Paste entstanden ist.
fertig gemixtes Xanthan

  1. Eine Kastenform mit Backpapier auslegen.
  2. Backrohr auf 180 °C vorheizen.
  3. Butter mit Zucker schaumig  rühren.
  4. Zitronenschalenabrieb hinzufügen.
  5. Leinsamengel und angrührtes Xanthan hinzufügen.
  6. Auf höchter Stufe in der Küchenmaschine eine gute Weile durchmixen.
  7. Frischkäse hinzufügen.
  8. Mehl mit Backpulver mischen und sieben.
  9. Rumaroma hinzufügen.
  10. Hinzufügen und mit der Küchenmaschine zu einem sehr glatten Teig rühren.
  11. Rosinen waschen und mit dem Früchtemix vermischen.
  12. Mehl hinzufügen und gut vermischen. Das ganze Mehl soll sich gut um die Früchte haften. Wenn nicht ein bisschen Wasser über die Mischung sprenkeln und nochmals mischen. Das Mehl verhindert das Absinken der Früchte.
  13. Früchtemischung mit einem Teigschaber unter dem Teig heben.
  14. In die Kastenform füllen. 
  15. Teigschaber kurz in ein Wasser halten und den Teig auf der Oberfläche glatt verstreichen.
  16. In das Backrohr stellen und 70 Minuten backen lassen. (Mit einem Zahnstocher eine Stichprobe machen. Wenn kein Teig mehr daran klebt, dann ist der Kuchen fertig.)
  17. Aus dem Backrohr nehmen und auf ein Gitter in einem kalten Raum zum Abkühlen stellen. 
  18. Ausgekühlten Kuchen umdrehen und mit einer Glasur dünnflüssig bestreichen. Abtrocknen lassen und mit einer Brotmaschine vor dem Servieren in Scheiben schneiden.



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