Montag, 27. Februar 2012

Pflaumenfruchtwürfel

Heute wollte wir nochmals Fruchtwürfel mit selbstgemachten Oblaten kochen. Diesmal mit Dörrpflaumen, Haselnüssen und Cashewnüsse. Da die Dörrpflaumen nicht so viel Fruchtzucker enthalten wie die Datteln, benötigen wir hier etwas Frucht und Traubenzucker. Den Teig für die Oblaten wollten wir einmal nur mit Wasser und Mehl ausprobieren, was auch gut funktionierte.

Zutaten für 24 Stück:
300 g Dörrpflaumen
30 g Fruchtzucker
30 g Traubenzucker
15 g Kokosfett
80 g Haselnüsse, gemahlen
50 g Cashewnüsse
für den Oblatenteig:
30 g Mehl
40 g Wasser (= 40 ml)
  1. Dörrpflaumen klein hacken.
  2. Kokosfett in der Pfanne schmelzen.
  3. Dörrpflaumen, Fruchtzucker und Traubenzucker dazu geben.
  4. Bei mittlerer Hitze solange rühren bis die Dörrpflaumen eine einheitliche Masse ergeben.
  5. Haselnüsse und Cashewnüsse dazurühren.
  6. Wenn sich die Masse von der Pfanne löst, auf ein Stück Backpapier schütten.
  7. Mit zwei Teigspachteln einen etwa eineinhalb fingerhohen Block formen.
  8. Auskühlen lassen, dann kalt stellen.
  9. Wenn die Masse fest ist, in 24 Stücke schneiden.
  10. Beschichtete Pfanne bei mittlerer Hitze erhitzen.
  11. Inzwischen aus Mehl und Wasser einen Teig rühren.
  12. Jeden Pflaumenfruchtwürfel einzeln oben und unten damit bestreichen und in die Pfanne stellen.
  13. Den Teig nur kurz anziehen lassen bis er weiß ist, dann wenden, anziehen lassen und gleich wieder von der Pfanne nehmen.
zerhackte Dörrpflaumen
 zu einer einheitlichen Masse gekochte Dörrpflaumen
 fertige Masse zu einem Block geformt
 in Streifen geschnittene Masse
 mit Oblatenteig beidseitig in der Pfanne gebacken
fertige Würfel


Tipp:
Die Fruchtwürfel können auch etwas länger gekocht werden. Dadurch trocknet die Oberfläche der Würfel ab und sie kleben nicht. Daher braucht man auch keine Oblaten. Sie sind praktisch für unterwegs nur etwas härter und nicht so saftig.

Tipp: Sahnekaramell mit Zwieback und Schokolade

Dieser Tipp ist für alle, die von Karamell nicht genug bekommen können. Zwieback ist porös und saugt Flüssigkeiten leicht auf. Heißer, flüssiger Karamell zieht daher ein wenig in den Zwieback ein und lässt die Unterseite noch knusprig.

Im Buch auf Seite 94 haben wir ein Rezept für Sahne-Karamell, das wir zu Toffee-Täfelchen und Sahnekaramellbonbons gekocht haben. Wenn wir den Karamell nicht ganz so stark einkochen, können wir ihn über Zwieback streichen. In die Mitte noch ein Stück Schokolade in den warmen Karamell setzen und wir erhalten ein sehr leckeres Gebäck zum Nachmittagstee oder Kaffee.

Das kann man auch mit jedem anderen, nicht zu dick eingekochten Karamell machen, den wir hier auf dem Blog bei verschiedenen Rezepten gezeigt haben. Oder auch mit Dulce de Leche. Die Schokolade kann auch zerhackt und darüber gestreut werden.
Schokolade nochmals mit etwas Karamell bedecken

Donnerstag, 23. Februar 2012

Sojamilch-Vanille Ganache Pralinen

Bis jetzt hatten wir Sojamilch noch nie verwendet. Da Sojamilch Lezithin enthält, wollten wir diese Eigenschaft einmal testen. Lezithin ist so etwas wie ein Vermittler zwischen Flüssigkeiten und Fetten. Also versuchten wir einmal Sojamilch statt Sahne für ein geschlagenes, schaumig-luftiges, schnittfestes Ganache. Das Ergebnis hat uns unglaublich überrascht. Die Konsistenz ist um einiges cremiger als die Pariser Creme mit Sahne. Dazu fühlt es sich noch leicht kühl auf der Zunge an. Ein Geschmackserlebnis vom Feinsten!

Zutaten für 24 Stück:
200 g Haushaltsschokolade (= Blockschokolade oder Kochschokolade) 40%
100 ml Sojamilch
80 g Kokosfett
1 Vanilleschote
etwas Kakao zum Wälzen
  1. Haushaltsschokolade und Kokosfett grob zerkleinern
  2. Sojamilch erhitzen. Sie darf auch einmal kurz aufkochen.
  3. Schokolade und Kokosfett in die heiße Milch geben.
  4. Etwas warten bis die Schokolade anfängt zum Schmelzen. Dann mit einem Silikonspachtel alles glatt rühren. Das Mark aus der Vanilleschote kratzen und dazugeben und verrühren.
  5. Masse in eine Schüssel schütten.
  6. Schüssel in das Tiefkühlfach stellen.
  7. Warten bis die Masse an den Ränder der Schüssel fest geworden ist. Die Ränder mit dem Teigspachtel lösen und in die weiche, bis flüssige Masse in der Mitte der Schüssel geben.
  8. Mit dem Handmixer Rühreinsatz auf höchster Stufe aufschlagen bis die Masse sichtbar heller geworden ist.
  9. Rasch auf ein Stück Backpapier schütten und mit einem Teigspachtel glatt streichen. Die Masse wird sehr rasch fest.
  10. Nochmals ein paar Minuten in das Tiefkühlfach stellen und dann in  24 Stücke schneiden.
  11. Im Kakao wälzen.
 fertig gerührte Masse
 fertig geschlagene Masse
 schnittfeste noch formbare Masse
Masse gekühlt und in Würfel geschnitten
 Würfel in Kakao gewälzt
mit Silikonherzformen geformt, vorne aufgeschnittener Würfel

Tipps:
  • Die Masse kann auch in Silikonformen gepresst werden. Formen kurz in das Tiefkühlfach stellen und dann aus den Formen drücken. In Kakao wälzen und eventuell dekorieren.
  • Die Würfel oder Rechtecke können auch mit dunkler Schokolade glasiert werden
  • Man kann sie auch ohne Kakao auf einem Teller zum Tee servieren.
  • Die Rechtecke können auch mit Gummihandschuhen zu Kugeln geformt und wie Trüffelpralinen in Schokoladestückchen, Kokosraspeln und anderem gewälzt werden.
  • Statt der Vanilleschote, kann man auch Vanillezucker nehmen. Vanillezucker gleich mit der Sojamilch aufkochen.
  • Man kann die Masse auch in Waffelbecher füllen.

Tipp: Besan Laddu Buchrezept glutenfrei

Im Buch auf Seite 130 gibt es ein Rezept, das bis auf 2 Esslöffel Grieß aus Kichererbsenmehl besteht. Wir kochten das Rezept einmal einfach ohne Grieß. Der Grieß sollte die Laddus nur ein wenig luftiger machen. Ohne Grieß schmecken sie aber ebenfalls sehr gut.  Wer das Kochbuch hat und keine Gluten verträgt, kann also die gleichen Mengenangaben ohne Grieß verwenden. Sie werde auch ohne Grieß perfekt.

Sonntag, 19. Februar 2012

Kunsthonig: Akazien-, Raps- und Waldhonig selbst gekocht

Manchmal verwenden wir in Rezepten Honig. Manchmal auch Honig, der erhitzt wird. Leute die Vegan essen, essen aus ethischen Gründen auch keinen Honig. Manche finden es auch schade, guten Honig zu erhitzen. Ein Grund für uns auch einmal einen Honigersatz herzustellen, der uns gut gelungen ist.

Honig besteht hauptsächlich aus Frucht-, Trauben- und Haushaltszucker in verschiedenen Mischverhältnissen. Je nach Honigsorte ist der Honig flüssig bis cremig. Wir haben heute einmal 3 verschiedene Honigsorten auf Grund dieser Mischverhältnisse gekocht. Sie sind geschmacklich dem echten Honig sehr ähnlich. Kunsthonig ist auch als Invertzucker-Creme bekannt und kann auch wie in unserem letzten Blogeintrag durch Aufspalten des Haushaltszuckers mit Hilfe von Zitronensäure (oder einer anderen Säure) erzeugt werden. Da bei dieser Methode der Verlauf nicht gesteuert werden kann, haben wir uns entschlossen, die Honigsorten mit Frucht- und Traubenzucker herzustellen.

"Akazienhonig"
Akazienhonig ist ein sehr flüssiger, heller Honig mit einem milden Geschmack, der sich gut zum Süßen von Tees und als Sirup für Pfannkuchen eignet.  Da er mehr Fruchtzucker enthält, ist er süßer als andere Honigsorten.

Zutaten für 100 g:

39 g Traubenzucker
41 g Fruchtzucker
25 g Wasser
  1. Ein Schraubglas auf ein feuchtes Tuch stellen.
  2. Einen kleinen Edelstahltopf nehmen und abwiegen. Gewicht + 100 g aufschreiben.
  3. Alle Zutaten gleich in dem kleinen Topf abwiegen.
  4. Einen Hitzeschutz auf die Waage legen und Waage neben dem Herd stellen.
  5. Topf auf Herdplatte stellen und bei mittlerer Hitze solange rühren bis der Zucker sich vollständig aufgelöst hat. Kurz aufkochen lassen.
  6. Vom Herd nehmen und abwiegen. Das Gewicht soll das Gewicht des Topfes plus zusätzliche 100 g haben. Zeigt die Waage noch ein paar Gramm mehr an, dann den Topf wieder kurz auf die Herdplatte stellen und nochmals wiegen. Den Vorgang solange wiederholen bis das genaue Gewicht erreicht ist.
  7. "Honig" sofort in das Glas gießen. Auskühlen lassen und dann verschließen.
Wasser mit Frucht- und Traubenzucker vor dem Erhitzen

Fertiger fast flüssiger "Akazienhonig"

"Rapshonig"
Rapshonig ist ein cremiger, weißer bis elfenbeinfarbiger Honig, der auch fest sein kann. Er hat einen milden Geschmack und eignet sich daher gut für Backwaren und als Weichhaltemittel für bestimmte Süßigkeiten. Da er nicht rinnt lässt er sich auch gut auf das Brot schmieren.

Zutaten für 100 g:
44 g Traubenzucker
27 g Fruchtzucker
12 g Haushaltzucker
23 g Wasser
  1. Einen kleinen Edelstahltopf nehmen und abwiegen. Gewicht + 100 g aufschreiben.
  2. Alle Zutaten gleich in dem kleinen Topf abwiegen.
  3. Einen Hitzeschutz auf die Waage legen und Waage neben dem Herd stellen.
  4. Topf auf Herdplatte stellen und bei mittlerer Hitze solange rühren bis der Zucker sich vollständig aufgelöst hat. Kurz aufkochen lassen.
  5. Vom Herd nehmen und abwiegen. Das Gewicht soll das Gewicht des Topfes plus zusätzliche 100 g haben. Zeigt die Waage noch ein paar Gramm mehr an, dann den Topf wieder kurz auf die Herdplatte stellen und nochmals wiegen. Den Vorgang solange wiederholen bis das genaue Gewicht erreicht ist.
  6. Topf kurz in kaltes Wasser (Waschbecken) stellen, damit der Sirup nicht weiter kocht. Sirup etwas abkühlen.
  7. Sobald der Sirup Badewassertemperatur (44 °C) erreicht hat, mit dem Handmixer Rühreinsatz 5 Minuten auf höchster Stufe rühren. Ein paar Minuten absetzten und nochmals Rühren. Sobald der "Honig" heller und zähflüssiger geworden ist, auf niederer Stufe weiter rühren bis die gewünschte Konsistenz und Farbe erreicht ist. Wenn die feine Kristallisierung nicht einsetzt, kann man mit etwas Traubenzucker "impfen" und nochmals rühren.
  8. In ein Glasfüllen. Dieser Honig kristallisiert in den nächsten Tagen weiter, bleibt aber cremig. Ist er zu fest geworden, kann er in einem heißen Wasserbad wieder streichfähig gemacht werden.
fertig gekochter "Rapshonig"
fertig gemixter "Rapshonig"
fertiger "Rapshonig" gleich nach dem Kochen
zieht in den nächsten Tagen noch mehr an
"Waldhonig"
Ist hell bis dunkelbraun mit angenehm karamellartigen Geschmack. Enthält wenig Wasser, bleibt aber auf Grund des hohen Fruchtzuckeranteils lange flüssig und ist ideal als Brotaufstrich.

Zutaten für 100 g:
38 g Fruchtzucker
27 g Traubenzucker
4 g Goldsirup (=Zuckerrübensirup)
9 g Maisstärke
7 g Haushaltszucker
30 g Wasser
  1. Ein Schraubglas auf ein feuchtes Tuch stellen.
  2. Backrohr auf 160 °C vorheizen.
  3. Maisstärke auf ein Backblech schütten und verteilen. In das Backrohr geben und 15 Minuten rösten lassen. Es soll eine leichte gelbliche Farbe erhalten.
  4. Inzwischen 20 g Wasser bereitstellen.
  5. Einen kleinen Edelstahltopf nehmen und abwiegen. Gewicht + 100 g aufschreiben.
  6. Zucker in dem Topf schütten und durch schütteln hauchdünn über den ganzen Topfboden verteilen.
  7. Bei mittlerer Hitze zum Karamellisieren bringen. Sobald der Karamell noch hell ist von der Herdplatte ziehen, da er noch nachbräunt. Dann mit dem bereitgestellten Wasser ablöschen. Stehen lassen bis die Maisstärke fertig ist und der Karamell sich im Wasser aufgelöst hat.
  8. Einen Hitzeschutz auf die Waage legen. Topf darauf stellen.
  9. Fruchtzucker, Traubenzucker und Goldsirup nach und nach vorsichtig gleich in dem Topf geben und abwiegen.
  10. Maisstärke mit dem restlichen 10 g Wasser verrühren und dazuschütten.
  11. Topf auf Herdplatte stellen und bei mittlerer Hitze solange rühren bis der Zucker sich vollständig aufgelöst hat. Kurz aufkochen lassen.
  12. Vom Herd nehmen und abwiegen. Das Gewicht soll das Gewicht des Topfes plus zusätzliche 100 g haben. Zeigt die Waage noch ein paar Gramm mehr an, dann den Topf wieder kurz auf die Herdplatte stellen und nochmals wiegen. Den Vorgang solange wiederholen bis das genaue Gewicht erreicht ist.
  13. "Honig" sofort in das Glas gießen. Auskühlen lassen und dann verschließen.
fertiger "Waldhonig"
Tipps (nicht getestet):
  • Bei den ersten beiden Honigrezepten, das Wasser mit Rosenblüten- oder Orangenblütenwasser ersetzen.
  • Eine Bio-Orangenschale so zusammenpressen, damit etwas Flüssigkeit heraustritt. Diese Tropfen in den fertigen "Honig" mischen.
  • Im Frühjahr etwas Blütenpollen vom Löwenzahn oder anderen ungiftigen Blumen sammeln und hineinmischen. Oder ein paar Tannenwipfel auspressen und ein paar Tropfen dem "Waldhonig" zusetzen.
  • Wer möchte kann auch Honigsorten mit eigenen Mischverhältnissen kreieren. Wichtig dabei ist nur, dass der Wassergehalt immer zwischen 15 g und 23 g liegt.
  • Waldhonig kann auch mit Vollrohrsirup 4 g oder Vollrohrzucker 3 g anstatt Goldsirup dunkler gefärbt werden. (getestet! Das Aroma vom Vollrohrzucker kommt aber geschmacklich in den Vordergrund.)

Zitronensirup - Invertzuckersirup

Zum Mixen für Partygetränke ist ein Invertzuckersirup ideal, da dieser nicht auskristallisiert, auch wenn er länger gelagert wird. Wer mehr über Invertzucker wissen möchte kann hier in der Wikipedia nachlesen.  Wir haben heute einen Zitronensirup gekocht. Durch den Zitronensaft spaltet sich der Haushaltszucker in Frucht- und Traubenzucker. Da wir mehr Zitronensaft als notwendig verwendeten, beschleunigte sich der Prozess der Invertierung und gleichzeitig erhielten wir auch einen Sirup mit Zitronengeschmack.

Zutaten:
200 g Zucker
200 ml Wasser
1 Zitrone

Utensilien: 1 kleiner Topf mit Metallgriff und Deckel, 1 Kochlöffel, 1 Glasflasche
  1. Backrohr auf 80 °C einschalten.
  2. Zitrone kräftig mit Druck auf dem Arbeitstisch hin- und herrollen. Auspressen und durch einen Sieb gleich in einen kleinen Topf filtern.
  3. Wasser und Zucker hinzufügen.
  4. Bei mittlerer Hitze zum Kochen bringen. Dabei solange rühren bis sich der Zucker aufgelöst hat.
  5. Kurz aufkochen lassen. Deckel darauf geben.
  6. 1 Stunde in das Backrohr stellen.
  7. Glasflasche auf ein feuchtes Tuch stellen und Sirup mit einem Trichter einfüllen.
Tipp:
  • Man kann den Sirup durch Einkochen auch etwas Dickflüssiger machen.
  • Nimmt man statt der Zitrone ganz wenig Zitronensäurekristalle - etwa 1/8 TL, dann braucht der Invertierungsprozess zwar länger - zirka 2 Stunden im Backrohr -, aber man kann daraus auch durch weiteres Einkochen nach der Invertierung, eine Invertzuckercreme kochen. Diese Invertzuckercreme wird auch als "Kunsthonig" bezeichnet, da sie wie Honig aus Frucht- und Traubenzucker besteht. Bei Rezepten bei denen Honig stark erhitzt werden soll, kann diese Invertzuckercreme als Ersatz für Honig genommen werden. Die Zitronensäure, die bei diesem Prozess nur als Katalysator dient, kann mit der gleichen Menge Speisesoda wieder neutralisiert werden.

Donnerstag, 16. Februar 2012

Konfekt aus Kichererbsenmehl - glutenfrei und ohne Milchprodukte

Geröstetes Kichererbsenmehl duftet wunderbar.  Es ist auch glutenfrei. Ohne Milchprodukte können diese leckeren Konfekte daher auf einer Party auch von fast jeden gegessen werden.

Zutaten für 24 Stück:
190 g Kichererbsenmehl
105 g Kokosfett
50 g Wasser
30 g Zucker
40 g Traubenzucker
30 g Fruchtzucker
1 Tl Kardamom, gemahlen
  1. Kokosfett in die Pfanne geben und bei mittlerer Hitze zum Schmelzen bringen.
  2. Kichererbsenmehl hineinsieben.
  3. So lange rühren bis es bräunlich geworden ist und angenehm duftet. Vorsicht! Hitze gegen Ende etwas zurückschalten, da es plötzlich sehr rasch stark bräunen kann.
  4. Inzwischen auf einer anderen Herdplatte Wasser, Zucker, Traubenzucker und Fruchtzucker erhitzen.
  5. Aufkochen und rühren bis sich der Zucker vollständig aufgelöst hat. Eine kleine Probe nehmen. Der Sirup soll sich klebrig anfühlen.
  6. Sobald das Kichererbsenmehl fertig geröstet ist, den Sirup dazuschütten.
  7. Solange rühren bis sich die Masse von der Pfanne zu lösen beginnt. Kardamom hinzufügen.
  8. Auf ein Stück Backpapier schütten und mit 2 Teigspachteln einen Block formen. Oberfläche glatt streichen. Kalt stellen.
  9. In 24 Stücke schneiden.
 fertig geröstetes Kichererbsenmehl
 fertig gekochter Zuckersirup
fertig geformte und gekühlte Masse
 in Rechtecke geschnitten
Tipps:
  • Kann auch mit Margarine oder Butter geröstet werden.
  • Wer Kardamom in ganzen Kapseln hat, kann 3 Kapseln und 1 Esslöffel Zucker zusammen in der Kaffeemaschine rasch mahlen.

Mittwoch, 15. Februar 2012

Fruchtwürfel mit selbstgemachten Oblaten

Heute wollten wir statt der gekauften Oblaten einmal selbst einen dünnen Oblatenteig zubereiten und gleich direkt auf die Fruchtwürfel auftragen. Funktionierte sehr gut. Die Fruchtwürfel waren dazu noch sehr lecker.

Zutaten für 20 Stück:
400 g Datteln, entkernt
20 g Kokosfett
70 g ganze Mandeln, gerieben
50 g Walnüsse
Teig:
10 g Reismehl
50 g Mehl
80 ml Wasser
  1. Datteln durchsehen und schlechte Datteln beseitigen.
  2. Kokosfett bei mittlerer Hitze schmelzen und dann die ganzen Datteln hinzufügen.
  3. Datteln mit einem Kochlöffel in der Pfanne solange rühren, bis sie völlig weich geworden sind und zusammenklumpen.
  4. Mandeln und Walnüsse hineinrühren. Hitze abschalten.
  5. Masse auf ein Backpapier schütten und mit 2 Teigspachteln einen etwa 2 Finger hohen Block formen. Kalt stellen.
  6. In 24 Würfel schneiden.
  7. Reismehl, Mehl und Wasser zu einen flüssigen Teig verrühren.
  8. Eine beschichtete Pfanne auf mittlerer Hitze erhitzen.
  9. Ein paar Tropfen Öl auf die ganze Pfanne verreiben.
  10. Mit einem Messer einzeln jeden Würfel oben und unten mit dem Teig ganz dünn bestreichen und gleich in die Pfanne stellen. Kurz warten bis der Teig trocken ist, dann umdrehen. Der Teig soll dabei weiß bleiben.
Fertige Datteln mit gemahlenen Mandeln
 fertige Masse zu einem Bock geformt
 kalte Masse in Würfel geschnitten
 Würfel dünn mit Teig bestrichen
Würfel in der heißen Pfanne mit einer hauchdünnen Schichte Öl.
Die eine Seite ist schon fertig gebacken.
Tipps:
  • Statt dem Reismehl, Maisstärke verwenden oder nur Mehl nehmen.
  • Sollen die Würfel vor Austrocknung schützen oder auf Reisen mitgenommen werden, dann alle 6 Seiten nach und nach bestreichen und in der Pfanne kurz backen.

Kinder Party: Bubble Getränke mit Tapioka/Sago Perlen

Aus Taiwan kommt ein Getränk, dass sich in Südostasien, aber auch bereits bei uns, immer größerer Beliebtheit erfreut - der Bubble Tea. Das ist ein Tee mit fast erbsengroßen Tapiokaperlen, die mit einem übergroßen Strohhalm aufgesaugt werden. Wir bereiteten Getränke mit den normalen Tapioka/Sago Perlen zu, die mit einem normalen Trinkhalm aufgesaugt werden können. Tapioka Perlen gibt es in jedem Asiashop, kann man aber manchmal auch in Supermärkten oder Reformhäusern finden. Die durchsichtigen, gelartigen kleinen Perlen müssen nicht unbedingt gesüßt sein. Wie bei den geschmacklosen Kanten, die für japanische Desserts, verwendet werden, erzeugt hier allein schon die Struktur der Perlen ein neues Trinkgefühl. Auch eine gute Methode Kinder mit Freude gesunde Getränke trinken zu lassen.

Tapioka/Sago Perlen

Zutaten für 20 Gläser Grundrezept:
200 g Tapioka/Sago Perlen (10 g pro Glas)
2 l Wasser
20 Trinkhalme
  1. Tapioka Perlen mit einem Sieb die ganz  kleinen und gebrochenen Stücke aussieben.
  2. Wasser zum Kochen bringen und die Tapiokaperlen hineinschütten.
  3. Immer wieder umrühren, damit sich nichts am Boden absetzt.
  4. So lange köcheln lassen, bis die Tapiokaperlen fast ganz durchsichtig sind. Ein ganz klein wenig Weiss in der Mitte darf noch sichtbar sein. Je nach Größe der Perlen dauert der Kochprozess so 15 bis 30 Minuten.
  5. In einem Sieb schütten und sofort gut mit kaltem Wasser abspülen. Solange spülen bis kein Schleim mehr um die Perlen ist.
  6. Perlen bis zum Gebrauch in kaltem Wasser schwimmen lassen.
 Tapioka Perlen fast fertig gekocht
 mit Wasser abgespült
 etwas gespülte Perlen, die sich frei im Wasser bewegen
 Tapioka Perlen auf einem Tuch
eingefärbte Tapioka Perlen

Getränke Tipps:
  • Je zwei bis drei Esslöffel in ein großes Glas füllen. Gläser mit  Fruchtsaft aufgießen und eine Trinkhalm hineinstecken.
  • Perlen mit etwas Goldsirup (=Zuckerrübensirup) vermischen. Je zwei bis drei Esslöffel in ein großes Glas füllen und mit kalter Milch oder kaltem Kakao übergießen. Trinkhalm hineinstecken.
  • Perlen mit etwas flüssiger Lebensmittelfarbe einfärben. Etwas mit rot, etwas mit blau, etwas mit grün. Etwas warten und dann die Perlen nochmals abspülen. In die Gläser geben und mit Zitronenlimonade auffüllen. Trinkhalm hineinstecken.
  • Mit Heidelbeerkompottsaft einfärben. In die Gläser füllen und mit einem kalten Kräutertee aufgießen. Trinkhalm hineinstecken.
 Tapioka Perlen im Orangensaft
 eingefärbte Perlen im Zitronensaft
Tipp:
Wer Zeit hat kann die Tapioka Perlen auch mit etwas mehr als die 3-fache Menge Wasser 2 Stunden vorweichen. Die Tapioka Perlen vergrößern dabei ihr Volumen um das 3-fache. Dann in das kochende Wasser schütten und 2 bis 3 Minuten kochen.  
1/3 Tasse Tapioka Perlen nach 2 Stunden vorweichen

Dienstag, 14. Februar 2012

Mini Cupcakes mit Coca Cola

Sehen sehr herzig aus und sind nett zum Verschenken. 



Zutaten für zirka 50 Stück:

alle Zutaten sollten Zimmertemperatur haben:

65 g Butter

90 g Zucker

180 g Mehl

150 ml Coca Cola

4 g Backpulver

Topping:

60 g Butter

140 g Puderzucker

etwas geriebene Zitronenschale von einer Biozitrone

100 Pralinenförmchen

    1.    Backrohr auf 200 °C vorheizen.
    2.    Je zwei Pralinenförmchen ineinandergesteckt auf ein Backblech mit etwas Abstand verteilen.
    3.    Butter mit Zucker verrühren.
    4.    Mehl mit Backpulver vermischen und in die Schüssel schütten.
    5.    Coca Cola dazugießen und alles gut verrühren.
    6.    Mit einem Teelöffel in die Förmchen füllen.
    7.    20 Minuten backen.
    8.    Herausnehmen und abkühlen lassen.
    9.    Inzwischen Butter, Puderzucker und geriebene Zitronenschale zusammenrühren.
    10.    Mit einem Messer auf die kalten Minicupcakes spachteln.

 Mini Cupcakes aus dem Backrohr

 Größenvergleich - links normal rechts mini


Dekorationsvorschläge:
  •  Ein Schokoladeherz hineinstecken.
  •  Mit einem Zahnstocher ein Muster rundherum eindrücken und ein kleines Dekorherz oder Perle in die Mitte legen.
 Schokoladeherzen mit Ausstechformen
 
Muster mit Zahnstocher

Tipps:
    •    Vegan: Margarine statt Butter verwenden.
    •    Frischkäse und Zitronenschale mit etwas Puderzucker verrühren und für das Topping verwenden.
    •    Mit weißer Schokolade oder Kuchenglasur oben glasieren.
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