Dienstag, 16. Dezember 2014

Feiner Früchte-Teekuchen

Ein falscher Früchtemix im Haus und noch etwas Leinsamengel von dem Orangenspritzgebäck übrig. Da bot sich ein eierloser Früchtekuchen geradezu an. Leider war nicht mehr ganz genug Leinsamengel übrig und so verwendete ich noch zusätzlich ein Gel aus Xanthan, das sicher durch Leinsamengel ersetzt werden kann. Der Kuchen ist zwar oben etwas gesprungen, aber nachdem ich ihn noch warm umgedreht hatte, verflachte sich der Kuchen und klebte die Risse wieder zusammen. Da dieser Kuchen ohnehin am Boden bestrichen wird war das kein allzugroßes Problem. Das Ergebnis hatte alles was man sich so von einem Kuchen erwartet und super lecker.

Viel Spaß beim Nachbacken
Anna



Zutaten für eine Kastenform:
250 g Butter
200 g Zucker
Abrieb einer Bio-Zitrone
160 g Leinsamengel
30 ml Wasser mit 1/2 TL Xanthan angerührt
60 g Doppelrahm-Frischkäse
250 g Mehl (glattes Mehl in Österreich)
8 g Backpulver
1 Phiole Rumaroma
200 g Früchtemix
50 g Rosinen
50 g Mehl
Rest einer Punschglasur (Alternativ etwas Puderzucker mit Zitronensaft anrühren)

Utensilien: Küchenmaschine mit K-Einsatz

Herstellung des Leinsamen-Gels:
100 g Leinsamen
570 g Wasser

Das Leinsamen-Gel wird hier etwas anders als beim Veggi-Eiklar zubereitet.
Leinsamen mit Wasser in einen geräumigen Topf geben. Umrühren und  erhitzen. Sobald es zum Kochen kommt, kurz kochen lassen und dann sofort in einen Sieb gießen. 160 g von dem Gel in eine Schüssel geben und auskühlen lassen. Dieses Gel kann bei Zimmertemperatur bereits verwendet werden. (Das restliche Gel für Cookies, Kekse oder einen anderen Kuchen verwenden. Es hat sich bei mir nicht aufschlagen lassen.)
180 ml Leinsamen-Gel
Xanthan:
ist ein fermentierter Glukosesirup und kommt als Pulver in den Handel.  Xanthan dient als Bindemittel und Stabilisator (Steifungsmittel) Es verhindert, dass die einzelnen Zutaten sich trennen. In der USA wird Xanthan mittlerweile schon immer mehr in Einkaufsmärkten angeboten, da es sehr viel für glutenfreie Backwaren verwendet und Werbung dafür gemacht wird.  Bei uns ist es bei Amazon oder über Onlineshops erhältlich. Eventuell  auch schon in Apotheken und Drogeriemärkte.

Um Xanthan aufzulösen, wird es in 30 ml heißes Wasser gemixt. Sehr rasch und kräftig mit einem Teelöffel hin- und herschlagen bis eine Paste entstanden ist.
fertig gemixtes Xanthan

  1. Eine Kastenform mit Backpapier auslegen.
  2. Backrohr auf 180 °C vorheizen.
  3. Butter mit Zucker schaumig  rühren.
  4. Zitronenschalenabrieb hinzufügen.
  5. Leinsamengel und angrührtes Xanthan hinzufügen.
  6. Auf höchter Stufe in der Küchenmaschine eine gute Weile durchmixen.
  7. Frischkäse hinzufügen.
  8. Mehl mit Backpulver mischen und sieben.
  9. Rumaroma hinzufügen.
  10. Hinzufügen und mit der Küchenmaschine zu einem sehr glatten Teig rühren.
  11. Rosinen waschen und mit dem Früchtemix vermischen.
  12. Mehl hinzufügen und gut vermischen. Das ganze Mehl soll sich gut um die Früchte haften. Wenn nicht ein bisschen Wasser über die Mischung sprenkeln und nochmals mischen. Das Mehl verhindert das Absinken der Früchte.
  13. Früchtemischung mit einem Teigschaber unter dem Teig heben.
  14. In die Kastenform füllen. 
  15. Teigschaber kurz in ein Wasser halten und den Teig auf der Oberfläche glatt verstreichen.
  16. In das Backrohr stellen und 70 Minuten backen lassen. (Mit einem Zahnstocher eine Stichprobe machen. Wenn kein Teig mehr daran klebt, dann ist der Kuchen fertig.)
  17. Aus dem Backrohr nehmen und auf ein Gitter in einem kalten Raum zum Abkühlen stellen. 
  18. Ausgekühlten Kuchen umdrehen und mit einer Glasur dünnflüssig bestreichen. Abtrocknen lassen und mit einer Brotmaschine vor dem Servieren in Scheiben schneiden.



Glasierte Mürbteigherzen


Zorra hatte vor kurzem ihren Mürbteig  mit dem K-Hacken ihrer Kenwood hergestellt. Bis jetzt hatte ich für den Mürbteig noch nie die Kenwood verwendet, aber da sie ohnehin gerade in Aktion war, probierte ich sie auch einmal für den Mürbteig aus. Funktionierte wirklich sehr gut mit dem K-Hacken. Damit der Keksteller auch ein wenig Farbe bekommt, habe ich die Herzen mit der Punschglasur glasiert. Diese besonders leckere Glasur gibt es zwar nur in Österreich, aber eine andere bekannte Firma hat sie jetzt auch auf dem Markt gebracht und so dürfte sie auch in Deutschland erhältlich sein.

Viel Spaß beim Nachbacken
Anna

Zutaten für 25 Stück Doppelkekse:
300 g Mehl
200 g Butter (kalt)
100 g Puderzucker
1 Pkt Vanillezucker
Abrieb einer Bio-Zitrone
1 Becher Punschglasur
100 g Aprikosenmarmelade
  1. Mehl und Puderzucker sieben. In die Küchenmaschine mit K-Einsatz schütten.
  2. Vanillezucker dazu geben.
  3. Butter in kleine Stücke schneiden und daraufschütten.
  4. Abrieb der Bio-Zitrone dazugeben.
  5. Küchenmaschine erst auf minimale Stufe laufen lassen. Sobald sich alles vermengt hat auf höchste Stufe stellen und solange laufen lassen bis sich der Teig zusammenballen beginnt.
  6. Aus der Maschine nehmen und rasch durchkneten. In einen Tiefkühlbeutel geben und über Nacht in den Kühlschrank legen. 
  7. Backrohr auf 200 °C vorheizen.
  8. 2 Backbleche mit Backpapier belegen.
  9. Zwischen zwei Backpapierstücke 4 mm dick ausrollen. Wer hat kann dazu ein Nudelholz mit Scheiben mit ø 4 mm verwenden.
  10. Mit einer Herzform 6 x 6 cm Herzen ausstechen. Restteig vor der Weiterverarbeitung wieder kurz im Tiefkühlfach kalt stellen.
  11. Mit etwas Abstand 20 Stück auf das Backblech legen. Die Herzen gehen auf, halten aber gut die Form.
  12. 8 bis 10 Minuten in der Mitte des Backrohrs backen. Sie sollen oben hell bleiben. Wenn sie an den Rändern leicht braun sind, dann sind sie fertig.
  13. Aus dem Backrohr nehmen und das nächste Backblech einschieben. Die restlichen Herzen auf das erste Backblech legen.
  14. Herzen kurz abkühlen lassen, dann auf der Arbeitsfläche vollständig auskühlen lassen.
  15. Aprikosenmarmelade in einem kleinen Topf erhitzen und mit einem glatten Messer die Unterseite eines Herzens bestreichen. Mit der Unterseite eines anderen Herzens abdecken und leicht zusammendrücken.
  16. Punschglasur nach Packungsaufschrift erwärmen und die Herzen damit auf einer Seite bestreichen. Ist die Punschglasur dünnflüssig, dann können sie auch getaucht werden. 
  17. Eventuell mit Streusel verzieren.
  18. Über Nacht die Glasur vollständig trocknen lassen. In eine Keksdose aufbewahren.
Tipps:

 in der offenen Keksdose noch am Abtrocknen
oben: mit der Glasur und einer kleinen Palette bestrichen
unten: getauchtes Herz

Mittwoch, 10. Dezember 2014

Turborezept: Feine Orangen-Marzipan Parlinen

Persis vom Blog Yumlaut richtet einen Blogevent aus. Sie wünscht sich Leckereien aus der Küche, die jeder selbst noch am 24. rasch zubereiten und als Geschenk verpacken kann. Diese Pralinen sind lecker und rasch zubereitet. Dazu in einer praktischen Form, die sich leicht noch rasch hübsch verpacken lässt.

Viel Spaß beim Nachbereiten
Anna
Yumlaut


Zutaten für 12 Stück:
24 hauchdünne Milchschokolade Täfelchen mit Orangengeschmack
70 g Vollmilchschokolade
15 g Bio-Kokosfett
100 g Rohmarzipan
  1. Schokoladetäfelchen auf einem Stück Backpapier auslegen.
  2. Vollmilchschokolade in einer Metallschüssel in einem waren Wasserbad zum Schmelzen bringen.
  3. Bio-Kokosfett hinzufügen und langsam verrühren.
  4. Inzwischen Rohmarzipan in 12 würfellige Stücke teilen. Jedes Stück mit einer Teigkarte flach drücken. Mit zwei Teigkarten zu Quadrate zusammenschieben.
  5. Die eine Seite eines Marzipanquadrats mit der flüssigen Schokolade mit Hilfe einer kleinen Palette (alternativ ein glattes Messer)  bestreichen. Auf eines der Schokotäfelchen plazieren. Nochmals mit Schokolade bestreichen und mit einem Schokotäfelchen zudecken. Leicht andrücken.
  6. Vorgang mit den restlichen Marzipanquadraten wiederholen.




Orangen-Sternanis Trüffel

Wenn die besten Stücke vom Keksteller verschwunden sind, dann sind unglasierte Trüffel eine rasche Lösung um ein paar neue Highlights wieder auf dem Keksteller zu bringen. Diese sind besonders lecker.

Viel Spaß beim Nachbereiten
Anna

Zutaten für 30 Stück:
50 g Sahne
200 g Vollmilchschokolade
100 g Blockschokolade (=Haushaltsschokolade)
50 g Orangensaft
Ein kleines Stück Sternanis
Abrieb einer halben Bio-Orangenschale.
1/2 gestrichener Teelöffel Apfelpektin mit Traubenzucker gemischt
25 g Bio-Kokosfett
25 g Butter weich
Ein paar Tropfen Rumaroma (optional)
gemahlene Haselnüsse zum Rollen
  1. Sahne aufkochen lassen und zur Seite ziehen.
  2. Vollmilchschokolade und Blockschokolade hineinlegen. Warten bis sie zu schmelzen beginnt. Verrühren.
  3. Orangensaft mit Sternanis und einen Teil des Orangenschalenabriebs aufkochen. Apfelpektinmischung hinzufügen. Hitze zurückstellen und etwas köcheln lassen.
  4. In die Schokolade-Sahnemischung einrühren.
  5. Butter in kleine Stücke dazurühren.
  6. Bio-Kokosfett einrühren.
  7. Restlichen Orangenschalenabrieb und Rumaroma dazurühren.
  8. Topf in ein kaltes Wasser stellen. Ab und zu umrühren.
  9. Abgekühlte Masse kalt stellen. 
  10. Sobald die Masse am Rand fest geworden ist, mit dem Handmixer/Rühreinsetze solange rühren, bis die Masse sichtbar heller geworden ist.
  11. Gummihandschuhe anziehen und aus der Masse nach und nach Kugeln formen.
  12. Jede Kugel sofort in einer Schüssel mit gemahlenen Haselnüssen wälzen und auf ein Stück Backpapier legen.
  13. Warten bis die Masse angezogen hat und die Trüffelkugeln fest geworden sind.
  14. In eine verschließbaren Dose kühl aufbewahren.

Tipps:
  • Falls die Masse nach dem Aufrühren zu rasch festgeworden ist, nochmals mit dem Handmixer auf höchster Stufe durchrühren.
  • Falls die Masse nach dem Aufrühren sich noch nicht zu Kugeln formen lässt. Kurz! kalt stellen.
  • Statt der geriebenen Haselnüsse, können auch Kokosraspeln verwendet werden.


Mittwoch, 3. Dezember 2014

Orangen-Bubbles


Alginat ist ein Pulver, das aus einer Alge stammt und schon seit ein paar hundert Jahren bekannt ist. In der Gegenwart von Kalzium entwickelt, das eigentlich weiche Gel eine Schutzhaut. Mit einer Einwegspritze oder einer Patisseriespritze können wir daher in einem Kalziumbad kleine Kügelchen erzeugen, die aussen eine weiche, elastische Haut haben und innen noch weich sind. Sie lassen sich leicht mit dem Trinkhalm aufsaugen und zerplatzen im Mund. Ein Umstand den sich in Amerika eine Firma bereits zu nutze gemacht hat und diese Kügelchen als Popping Boba für Parties in Röhrchen oder kleine Schraubgläser für Parties und Bubble Tea anbietet. In meiner Experimentierküche gibt es heute nach diesem Prinzip Orangen-Bubbles .

Viel Spaß beim Nachbereiten
Anna

Zutaten:
Für die Bubbles:
50 ml Wasser
35 ml Orangensaft
15 ml Orangensirup
1 g Alginat
Für das Bad:
130 ml Wasser
5 Messlöffel Cala Zoon (oder 1 g reines Calziumlaktat auf 150 ml Wasser)

1 Einwegspritze, 1 Schüssel mit Wasser, 1 Teesieb, 
  1. Wasser, Orangensaft und Orangensirup mit einem Schneebesen verrühren.
  2. Alginat nach und nach einstreuen und weiter mit dem Schneebesen rühren. Dabei darauf achten, dass nicht zuviel Luft darunter kommt.
  3. 15 bis 30 Minuten anziehen lassen. 
  4. Inzwischen in einem schmalen Gefäss das Wasser mit dem Cala Zoon (Calziumlaktat) solange verrühren bis es sich aufgelöst hat. 
  5. Weiches Orangengelee in der Spritze aufziehen. In verschiedenen Höhen kurz hineintropfen um die ideale Tropfhöhe herauszufinden. Wenn der Tropfen sich sofort zu einer Kugel formt, dann ist die Höhe richtig.
  6. Nach und nach geduldig in Masse hineintropfen.
  7. Nach einer halben Minute tropfen, die Kugeln noch 30 bis 60 Sekunden im Bad lassen.
  8. Calziumbad mit den Bubbles durch den Teesieb in eine andere Schüssel gießen. 
  9. Bubbles in eine Schüssel mit kalten Wasser legen. Durchrühren und die Bubbles mit dem Sieb herausfischen. 
  10. Die Bubbles sind jetzt aussen elastisch und innen noch weich. 

Einkaufstipps:
  • Wer nicht unbedingt riesige Mengen per Online kaufen möchte, kann sich in der Apotheke Protofix Haftpulver für die Dritten besorgen. Das besteht aus 100 % Alginat und ist wesentlich billiger.
  • Calcium Sandos forte Brausetabletten enthalten Calciumlaktat.und können ebenfalls in der Apotheke rezeptfrei besorgt werden. Eine halbe Tablette in 190 ml Wasser auflösen. 

Tipps für die Verwendung:
  • Zum Garnieren für ein Dessert
  • Granatapfelkerne haben aussen auch eine dünne Haut, die leicht zerplatzr und dann den Saft freigibt. Sie harmonieren sehr gut mit den Orangen-Bubbles
  • In ein Glas geben. Mit einem beliebigen Sirup übergießen. Mit Mineralwasser aufgießen. Wenn noch etwas Lufteinschlüssen in den Bubbles sind, dann schwimmen sie zum Teil oben oder schweben im Wasser herum.
  • Schwarztee oder eine beliebige andere Flüssigkeit darüber gießen und beliebig süßen.

Alginat mit Orangensaftmischungt verrührt 
in das Cala Zoon/ Calziumlaktat
im Teesieb
im kalten Wasserbad gelegt
In einem Glas bereit zum Aufgießen eines beliebigen Getränks



Dienstag, 2. Dezember 2014

Dattelspitz

Das ist eigentlich ein abgewandeltes Khajurpak mit Walnüssen in Schokolade.  Der Unterschied zum Khajurpak liegt im veränderten Verhältnis zwischen Nüsse und Datteln. Hier sind die Datteln statt der Nüsse im Vordergrund. Unsere Testesser waren sich hier rasch einig. Einfach lecker!


Zutaten für 25 bis 40 Stück:
400 g entkernte Datteln
45 g Butter (Vegan: 35 g Kokosfett)
50 g Walnüsse, geröstet und grob gemahlen
200 g Vollmilchkuvertüre (Vegan: Zartbitterkuvertüre)


  1. Datteln grob zerkleinern.
  2. Butter bei mittlerer Hitze schmelzen.
  3. Datteln hinzufügen.
  4. Datteln in der Pfanne solang rühren, bis sie völlig weich geworden sind und zusammenklumpen. Das geht so 5 bis 7 Minuten.
  5. Geriebene Walnüsse hinzufügen und einarbeiten.
  6. Masse auf ein Backblech mit einem Stück Backpapier schütten. 
  7. Gummihandschuhe anziehen und gut durchkneten.
  8. Etwas von der Masse nehmen und mit den Fingern zu kleine Berge fest zusammendrücken. 
  9. Auf einen freie Platz auf dem Backpapier stellen.
  10. Sind alle Berge fertig, das Backblech in einen kalten Raum zum Auskühlen stellen.
  11. Inzwischen die Kuvertüre in einer kleinen Metallschüssel in einem warmen Wasserbad zum Schmelzen bringen.
  12. Je einen inzwischen festgewordenen Dattelberg am Spitz nehmen und in die Schokolade tauchen, wieder herausziehen, etwas abtropfen lassen und auf ein Stück Backpapier setzten. Spitz mit einem Teelöffel Kuvertüre übergießen.

Tipps:

  • Die Walnussmenge kann variiert werden. Die Walnüsse können auch ganz oder nur mit dem Messer zerhackt hinzugefügt werden.
  • Wenn die sauberen Finger mit in die Kuvertüre getaucht werden, dann kann der Spitz mit der überflüssigen Schokolade auf den Fingern glasiert werden.
Durchgeschnitten




Sonntag, 30. November 2014

Turbokekse: Schoko-Orange



Wieder altbekannte, bewährte, leckere Kekse in einem neuen Kleid. Sehen zwar etwas brüchig aus, sind es aber nicht. Sie halten sehr gut zusammen und zergehen auf der Zunge. 

Viel Spaß beim Nachbacken
Anna


Zutaten für 20 Stück:
35 g Puderzucker
70 g Butter (weich)
Abrieb einer Bio-Orange
2 Pkt. Schokopudding
30 g Mehl
50 g in grobe Stücke gehackte Blockschokolade (Haushaltsschokolade)
weiße Schokolade in grobe Stücke gehackt
Schokodekorkügelchen
  1. Backrohr auf 180 °C vorheizen. 
  2. Butter und Puderzucker mit dem Handmixer/ Rühreinsetze schaumig rühren. 
  3. Orangenschalenabrieb dazurühren.
  4. Mehl mit  Puddingpulver mischen und dazuschütten. Alles mit den Händen zu einem Teig kneten. 
  5. Gehackte Blockschokolade dazugeben und einkneten.
  6. 20 Kugeln formen und mit ein wenig Abstand auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen. 
  7. Mit dem Daumen jede Kugel soweit eindrücken, dass eine Delle entsteht.
  8. In das Backrohr auf mittlerer Schiene schieben. 15 Minuten backen.
  9. Aus dem Backrohr nehmen und ein Stückchen weiße Schokolade in jede Delle setzten. Kurz warten bis sie geschmolzen ist, dann je ein Dekorkügelchen in die Mitte setzen.


Mit dem Daumen eingedrückte Teigkugel



Freitag, 28. November 2014

Aprikosen-Konfekt



Ein Päckchen mit wunderbaren, riesigen, saftigen, gedörrten Bio-Aprikosen aus der Türkei steht auf meinem Küchentisch. Die dunkelbraune Farbe ein Zeichen dafür, dass sie sonnengetrocknet und nicht geschwefelt wurden. Zu edel für mich um sie einfach zu zerhacken und in irgend einem Gebäck verschwinden zu lassen. Mit Schokolade schmeckt alles einfach besser. Also warum nicht ein Rezept, das wir schon einmal mit geschwefelten Aprikosen hatten, leicht verändert wiederholen. Das Ergebnis fiel wie erwartet einfach köstlich aus! Rasch zubereitet lagen die edlen Stücke auf dem Teller zum Nachmittagstee.

Viel Spaß beim Nachbereiten
Anna


Zutaten für 20 Stück:
20 Bio-Aprikosen
70 g Rohmarzipan
2 Tafeln einer guten Schokolade (= 200 g) (Vegan: Zartbitterschokolade)
  1. Schokolade in einem Metallschälchen in einem warmen Wasserbad zum Schmelzen bringen. Dabei langsam mit einem Löffel rühren, damit nicht zuviel Luft in die Schokolade kommt.
  2. Bio-Aprikosen haben ein Loch an der Stelle, wo sie entkernt wurden. Loch mit einem Buttermesser erweitern.
  3. Rohmarzipan in 20 Stücke teilen. Jedes Stück an einer Seite etwas keilförmig zusammenrollen.
  4. In die Öffnung der  Aprikose stecken. 
  5. Mit einem Zahnstocher aufspießen und in die geschmolzene Schokolade tauchen.
  6. Etwas abtropfen lassen und auf ein Stück Backpapier setzen.










Dienstag, 25. November 2014

Matcha-Burfi Blätter


Matchatee und Milchprodukte sind eine tolle Kombination. Heute bereitete ich daher einmal ein Burfi mit Matchateepulver zu. Färbt sehr schön und ist sehr lecker.


Zutaten für 24 Stück:
100 ml Sahne
100 ml Milch
100 g Milchpulver
120 g Puderzucker
1 TL Matchapulver
1/2 TL gemahlener Kardamom

  1. Sahne mit der  Milch mischen und das Milchpulver darin gut auflösen.
  2. Alles in eine beschichtete Pfanne schütten und bei mittlerer Hitze solange rühren und einkochen lassen bis sich die Masse von der Pfanne löst.
  3. Auskühlen lassen.
  4. Abgekühle Masse in die noch warme Pfanne zerbröseln.
  5. Kardamom, Puderzucker und Matchapulver hinzufügen und zusammenkneten.
  6. Kleine Kugeln formen und auf ein Backpapier setzten.
  7. Jede Kugel mit dem Daumen etwas flach drücken.
  8. Mit zwei Finger an einer Seite vorne etwas zusammendrücken.
  9. Mit einem Zahnstocher Adern eindrücken.
  10. Die Oberfläche etwas abtrocknen lassen.


Tipps:
  • Wer keine Zeit hat kann auch einfach aus der Masse einen Block formen und dann in Stücke schneiden.
  • Oder einfach als Kugeln servieren.
  • Grob gehackte Pistazien hinzufügen.
  • Wer Matchatee gerne hat kann auch 2 TL oder mehr nehmen.


fertig zusammengeknetete Burfimasse
zu Kugeln geformt

Burfi einfach nur in Würfel geschnitten

Burfi als Kugeln serviert

Donnerstag, 20. November 2014

Walnusskonfekt



Ich hatte noch gekaufte Walnüsse vom letzten Jahr im Haus, die schon etwas Ranzig schmeckten. Also rasch verwenden. Sie wurden sehr lecker. Schmeckten sehr gut nach Walnüsse und ganz ohne Beigeschmack. Ist eine Mischung zwischen einem Walnussnougat und einem Burfi. 

Viel Spaß beim Nachbereiten
Anna

Zutaten für 30 bis 50 Stück:
200 g Walnüsse
170 g gezuckerte Kondensmilch
200 g Vollmilchschokolade
50 g Puderzucker
1/4 Phiole Rumaroma
  1. Walnüsse 10 Minuten bei 180 °C im Backrohr rösten.
  2. Auskühlen lassen.
  3. Inzwischen Schokolade in einer Schüssel über Wasserdampf zum Schmelzen bringen.
  4. In einem Blender die gerösteten Walnüsse solange malen, bis die Nüsse an der Seite kleben.
  5. In eine Schüssel geben und mit der gezuckerten Kondensmilch und dem Puderzucker vermischen.
  6. Flüssige Schokolade und Rumaroma hinzufügen und zu einer einheitlichen Masse rühren.
  7. In 1 bis 2 rechteckige, leer Familieneisbecher (Plastikbecher) füllen.
  8. Die Oberfläche mit einer Teigkarte glatt streichen.
  9. Deckel darauf geben und in den Kühlschrank stellen.
  10. Sobald die Masse fest ist in Stücke schneiden. Unter 20 °C in einer geschlossenen Dose lagern


Tipps:
  • Schmeckt am Besten nach 2 Tagen, wenn sich das Walnussaroma entfaltet hat.
  • Vor dem Servieren auf Zimmertemperatur bringen. 
  • Die Masse kann auch zu Kugeln geformt werden. Dazu etwas anziehen lassen, damit die Masse die Form hält. Sie darf aber nicht schon zu fest sein, da sie ansonsten bröselt.

Montag, 17. November 2014

Matcha-Lemon Trüffel Pralinen


Endlich hatte ich etwas Matchateepulver im Haus und konnte damit die grüne Farbkraft austesten. Der feine, herbe Grünteegeschmack von Matcha gemischt mit Zitronenölaroma ergab eine gute Ergänzung. 

Den Matchatee erhielt ich in Form eines feinen Pulvers in einer Packung wasserlöslicher Bio-Farbmittel. Matchatee ist ansonsten nicht billig. Je nach Qualität steigert sich auch der Grünton. Bei diesen Pralinen wird der Gründton durch den Gelbton der weißen Schokolade beeinflusst.

Zutaten für 20 bis 30 Stück:
80 g Sahne (ich verwendete die österreichische mit 36 % Fettgehalt)
300 g weiße Kuvertüre
40 g Bio-Kokosfett
10 g Butter (weich)
1 gestrichener TL Matchateepulver
Ein paar Tropfen Zitronenöl (Alternativ dazu Abrieb einer Biozitrone)
etwas grobe Kokosraspeln zum Wälzen
  1. Matchateepulver mit 2 Teelöffel Wasser anrühren.
  2. Sahne aufkochen. Herdplatte auf kleinste Hitze stellen.
  3. Weiße Schokolade in die Sahne legen. 
  4. Etwas warten bis sie zu schmelzen beginnt. Dann mit einem Spachtel langsam zu rühren beginne. Solange rühren bis alles eine einheitliche Masse ist.
  5. Von der Herdplatte nehmen und das angerührte Matchapulver einrühren.
  6. Zitronenöl dazurühren.
  7. Kokosfett und Butter nach und nach einrühren bis alles eine einheitliche Masse ergibt.
  8. Abdecken und solange in den Kühlschrank stellen bis die Masse kalt ist. 
  9. Mit dem Spachtel leicht durchschlagen. Wenn die Masse danach zu weich zum Formen ist, ein paar Minuten in das Tiefkühlfach stellen.
  10. Kugeln formen und in Kokosraspeln wälzen.
  11. In ein Abgedecktes Gefäß legen. 30 Minuten kalt stellen, dann in einem Raum unter 20 °C aufbewahren.
Infos über Matchatee habe ich hier gefunden:

Mit Wasser angerührter Matchatee
Mit Sahne glattgerührte, flüssige weiße Schokolade
fertige Trüffelmasse vor dem Kühlen
Trüffelkugel in Kokosraspeln gelegt 


Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...